Nationalelf

Ballack: Diagnose bestätigt

Frings sagt ab - Jones fällt aus

Ballack: Diagnose bestätigt

Scolari nimmt Ballack raus

Minute 38, Stamford Bridge: Chelseas neuer Coach Scolari wechselt Ballack aus. imago

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntag mitteilte, erlitt der Mittelfeldspieler im ersten Saisonspiel des FC Chelsea gegen Portsmouth (4:0) eine Mittelfußprellung. Ballack wurde schon vor der Pause ausgewechselt. Eine Kernspintomographie brachte dann Klarheit, die erste Diagnose wurde bestätigt. "Der Fuß ist dick angeschwollen", wusste Bundestrainer Joachim Löw zu berichten. Im vergangenen Jahr war Ballack nach zwei Operationen am Sprunggelenk lange Zeit ausgefallen. Die neue Verletzung habe damit aber nichts zu tun, betonte Löw.

Frings' Absage ist hingegen aus Bremer Sicht eine reine Vorsichtsmaßnahme. Bei dem 31-Jährigen verschlimmerten sich während des Bundesliga-Auftakts der Hanseaten bei Arminia Bielefeld (2:2) die muskulären Probleme. Das Risiko, sich bei einem Länderspiel-Einsatz eine Verletzung zuzuziehen, ist Frings zu groß.

"Ich habe unter der Woche schon muskuläre Probleme gehabt. Durch die Belastung des Spiels sind die Beschwerden wieder aufgetreten und in Absprache mit Joachim Löw haben wir uns dafür entschieden, dass ich kein Risiko eingehe und das Regenerationsprogramm in Bremen absolvieren soll", sagte Frings am späten Samstagabend. Trotz der Absage verzichtete Löw zunächst auf eine Nachnominierung.

Auch für Jermaine Jones haben sich die Hoffnungen auf ein Mitwirken zerschlagen. In der 26. Minute grätsche Lala den Schalker von hinten um, dafür sah der Albaner die Gelbe Karte. Die Folgen für Jones waren schwerwiegender. Zunächst spielte er weiter, in der 30. Minute ging es jedoch nicht mehr. Die Diagnose folgte am Sonntag: Syndesmosebandriss. Damit fällt der Mittelfeldspieler sechs Wochen lang aus.

Erst kürzlich hatte Bundestrainer Jogi Löw bekannt gegeben, dass Jones, nachdem er nicht für die EM nominiert worden war, beim Spiel in Nürnberg in den Kader zurückkehren wird.